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Aktuelles

Die Überparteiliche Wählergemeinschaft (ÜWG) Haimhausen lädt zur Jahreshaupt-versammlung am Dienstag, 23.02.2016, 19:30 Uhr, Gasthof zur Post Haimhausen.

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ÜWG

Willkommen auf der Webseite der ÜWG Haimhausen

 

  • Wir engagieren uns ehrenamtlich zum Wohle unserer Gemeinde, ihrer Bürgerinnen und Bürger.

 

  • Wir orientieren uns nicht an einer Parteiideologie, sondern folgen dem Gewissen und suchen nach den besten Sachlösungen.

 

  • Die ÜWG - Überparteiliche Wählergemeinschaft e.V. ist eine parteifreie Wählergemeinschaft, organisiert in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins und eingegliedert in den Landesverband der Freien Wähler Bayern.

 

  • Die Freien Wähler sind die drittgrößte politische Kraft im Landkreis Dachau und in Bayern.

Jahresrückblick der ÜWG-Haimhausen auf das Jahr 2012.

 

Auf den elf Fraktionssitzungen der ÜWG-Haimhausen (die bei uns Stammtisch heißen und immer sehr gut besucht waren) im Jahr 2012 gab es viele interessante Diskussionen und ab und zu auch etwas zu feiern.

 

Mehrfach war bei diesen Treffen die schwierige Verkehrssituation in Haimhausen das wichtigste Thema. Schwerpunkte hier, die Zustände rund ums Ärztehaus sowie die Überlastung der gehwegfreien Dorfstraße durch die An- und Abtransporte der SchülerInnen der Bavarian International School.

Im nächsten Jahr wird es den Neubau eines Kreisverkehrs auf der Hauptstraße in Höhe des Brauereiberges geben. Desweiteren wird die Vorfahrtsregelung in Höhe Dorfstraße geändert.

Ob diese Maßnahmen tatsächlich eine Beschleunigung und Entzerrung der Verkehrsflüsse bewirken, wurde bei unseren Stammtischen äußert kontrovers diskutiert. Aber, sicher wissen werden wir es erst, wenn es Erfahrungswerte nach Abschlusss der Bauarbeiten gibt.

Ein kleines, aber sehr positives Ergebnis hat der Antrag der ÜWG im Gemeinderat hinsichtlich  „dringlicher Maßnahmen zur Verkehrsicherheit in der Dorfstraße“ doch noch gebracht. Seit Anfang/Mitte November steht zu Beginn der Dorfstraße - unterhalb der Postfiliale - ein „Smiley“, der die AutofahrerInnen permanent an die 30er-Zone erinnert. Erfahrungsgemäß sind diese Warngeräte wesentlich effektiver als sporadische Radarkontrollen der Kommunalen Verkehrsüberwachung, die zwei bis drei mal im Jahr erfolgen und von AutofahrerInnen eher als Abzocke empfunden werden.

Die Notwendigkeit einer zweiten Zufahrt zur BIS wurde von der ÜWG immer wieder im Gemeinderat thematisiert, ist aber realistisch erst erreichbar, wenn, - entgegen aller gegenteiligen Aussagen von Seiten der BIS -, nochmals ein Erweiterungsantrag für die Schule an den Gemeinderat gestellt werden sollte. Grundstücksfragen sind hier ein wesentliches Problem.

Die ÜWG-Haimhausen bleibt in jedem Falle bei ihrem alten Standpunkt, dass eine weitere Aufstockung der Schülerzahlen der BIS und der damit verbundenen Baumaßnahmen nur nach Schaffung einer zweiten Zufahrt genehmigt werden kann.

Große Freude in der ÜWG-Haimhausen herrschte als das Ergebnis des Bürgerentscheids der Münchener BürgerInnen über den Bau der 3. Startbahn bekannt gegeben wurde.

Erster Kommentar von Angelika Goldfuß, 3. Bürgermeisterin: „Danke München!! Dies ist ganz sicher einer der unvergesslichsten Tage in meiner doch schon recht langen politischen Laufbahn. München und sein Umland haben gezeigt, dass sie zusammengehören und sich brauchen.“

Noch am Samstag vor dem Entscheid hatte sie bei der Aktion „Occupy Staatskanzlei“ in München auf der Bühne gestanden und ihr Gedicht „Startbahn – Wahn“, das auch im  Gemeindeblatt Haimhausen veröffentlicht wurde, vorgetragen.

Auch die Münchner, die sich am Sonntag für einen Ausbau des Flughafens ausgesprochen haben, werden schon bald einsehen, dass München sich nicht zur Provinz zurück entwickelt, wie von FMG und einigen Politikern behauptet wurde. Goldfuß: „ Der Ausgang dieses Entscheids ist gut für alle MünchnerInnen und seine Umlandbewohner. Einige wissen es nur noch nicht.“

Auch die Bayerische Staatsregierung nicht, sonst würde sie nicht versuchen, trotz des eindeutigen Votums der Bevölkerung, den Bau der 3. Startbahn im neuen Landesentwicklungsplan für Bayern als notwendige Maßnahme aufzunehmen. Auch der Kreistag des Landkreises Dachau  hat offensichtlich ein Problem mit der Akzeptanz des Bürgerwillens, und das auch leider noch mit Unterstützung der SPD in diesem Gremium. Schade. Wir, die ÜWG, werden weiter wachsam sein.

Am 11.April 2012 veranstaltete die ÜWG (Überparteiliche WählerGemeinschaft) Haimhausen einen Informationsabend unter dem Motto „Energiewende – ohne Windenergie nicht möglich?“.

Der Referent Herr Werner Zauser, Energie- und Umweltreferent der Gemeinde Mammendorf hat sehr aussagekräftig, kompetent und anschaulich über die Energiewende und den dadurch erforderlichen dezentralen Energiemix berichtet. Theo Thönnissen verspricht,: Nach dem großen  Erfolg unserer Veranstaltungen zum Thema Energie, werden wir von der ÜWG Haimhausen uns bemühen, auch im nächsten Jahr einen fachkundigen Moderator für eine weiteres Zusammentreffen der Haimhauser Bürger zu finden. Thema und Zeitpunkt werden rechtzeitig über die Presse bekanntgegeben. Auf die Gespräche mit Bürgern (alle sind willkommen) bei unseren Stammtischen freuen wir uns auch schon für das kommende Jahr.

Die ÜWG Haimhausen wünscht allen Bürgern ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest und ein gutes, erfolgreiches Jahr 2013.

 

Angelika Goldfuß

Theo Thönnissen

Erst Freude, dann wieder Unverständnis 

 

Viel Freude konnte man bei der Siegesfeier der BI Fahrenzhausen über den Ausgang des Bürgerentscheids in München am15. September auf der sehr gut besuchten Pfarrwiese verspüren.

Bürgerwille und -engagement haben über die Interessen der Lobbyisten, das große Geld und die Politik der Landesregierung gesiegt. David hat sich gegen Goliath durchgesetzt. Dies war die einhellige Meinung aller Anwesenden und kam auch in den Reden von MdL Christian Magerl und des Vorsitzenden der BI, Max Wallner, klar zum Ausdruck. Gemeinsam mit der BI – Kranzberg und dem Sprecherrat von AufgeMUCt freuten sich auch die Mitglieder der ÜWG – Haimhausen über den großen Erfolg, allen voran unsere Gemeinderatsmitglieder Angelika Goldfuß und Theo Thönnissen, die sich schon sehr früh lautstark und engagiert gegen den Ausbau am Flughafen gewehrt hatten.

Dabei war auch die Hoffnung stark spürbar, dass sich in Zukunft die Parteien und Mandatsträger in der Politik mehr um die Wünsche und Belange der BürgerInnnen kümmern würden.

Es gab ja jetzt Anlässe, erneut über grenzenloses Wachstum und über parteitaktisches Lavieren nachzudenken. Der Ministerpräsident und seine CSU mussten erkennen, dass Lobbyismus und ihre Stimmungsmache für Vorteilsnehmer wie zum Beispiel die Lufthansa und die FMG diesmal am Bürgerwillen klar gescheitert sind.

Herr Kerkloh und die FMG werden in einigen Jahren froh darüber sein, ihren Größenwahn nicht realisiert zu haben, wenn vermehrt größere Flugzeuge eingesetzt, und Starts und Landungen dadurch weniger werden.

Der Münchner OB Christian Ude hat sicher gelernt, dass die Meinung seines Landesverbandes zu dem Thema, die auch für ihn gescheitere gewesen wäre. Als Flughafen - Mitbesitzer hat ihn wohl die überall grassierende Gier nach Größe und Wachstum auf den falschen Weg geführt. Aber er hat schnell begriffen und den Entscheid seiner Bürger sofort akzeptiert.

Umso erstaunlicher, ja, eigentlich überhaupt nicht nachvollziehbar ist daher das aktuelle Votum  der SPD im Dachauer Kreistag. Sie verhinderte in Zusammenarbeit mit der CSU einen Beschluss des Gremiums gegen den Bau einer dritten Startbahn. Für eine derartige - jahrelang praktizierte -  Rumeierei konnte man noch einen Rest Verständnis aufbringen als es galt, ihre neue Lichtgestalt, den Spitzenkandidaten der SPD bei der nächsten Landtagswahl, Christian Ude, nicht allein zu lassen. Einiges muss die SPD-Fraktion im Kreistag unter Führung von Marianne Klaffki in letzter Zeit nicht mitbekommen haben. Sie bleibt in fast höriger Abhängigkeit zur CSU und Landrat Christmann bei der Pro-Anti-Startbahn-Taktik.

Wolfgang Eitler hat es in einer SZ-Kolumne treffend ausgedrückt: „Der Freitag (Sitzungstag Anm.) wird die SPD bei den Wahlkämpfen treffen wie der Rückstoß aus einer Flugzeug-Turbine, außer dem Landtagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Martin Güll gelingt es, die Fraktion in den Griff zu bekommen.“

Wir von der ÜWG – Haimhausen würden uns darüber freuen, wenn sich auch die SPD – Ortsverbände der betroffenen Gemeinden öffentlich über ihre Einstellung zu dieser Angelegenheit äußern.

 

ÜWG - Haimhausen

 

Pressemeldungen zum Entscheid 3. Startbahn

Quelle: Münchner Merkur ost, sh, tol

„Für den Landkreis Dachau, aber vor allem für die Attachinger ist das wie ein Sechser im Lotto.“ Martin Güll, Landtagsabgeordneter und SPD-Kreisvorsitzender. 

„Ich möchte mich bei jedem einzelnen Münchner bedanken, der für uns gestimmt hat. Bei der Feier am Sonntagabend in München war spürbar, wie groß die Solidarität zwischen München und Umland war. Die Münchner selbst haben mit ihrem Votum gezeigt, dass sie keinen weiteren Ausbau eines Verkehrsträgers wollen, der so viele Nachteile bringt.“ Dr. Anton Speierl (Dachau), er ist einer von fünf Sprechern des Aktionsbündnisses aufgeMUCkt.

 „Das ist super gelaufen, der gesunde Menschenverstand hat gesiegt!“ Thomas Kreß, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Dachauer Stadtrat.

 „Danke München! Der Ausgang des Entscheids ist gut für alle Münchner und für alle Umlandbewohner. Einige wissen es nur noch nicht!“ Angelika Goldfuß (ÜWG Haimhausen), dritte Bürgermeisterin der Gemeinde.

„Für mich ist die Situation so, dass man an der Notwendigkeit und dem Bedarf für die dritte Startbahn festhalten kann. Nach dem Bürgerentscheid ist die Realisierung des Projekts meines Erachtens aber nicht mehr möglich.“ Bezirkstagspräsident Josef Mederer (CSU).

„Die Entscheidung der Münchner war klug. Außerdem ist das Ergebnis des Bürgerentscheids ein Schritt in die öko-soziale Marktwirtschaft, in der ökologische und soziale Belange genauso beachtet werden wie wirtschaftliche.“ Dr. Roderich Zauscher, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz.

„München hat entschieden; die, die es wirklich betrifft durften ja nicht entscheiden. Es bleibt jetzt abzuwarten, ob der Bürgerentscheid den Flughafenausbau tatsächlich verhindert oder ihn nur verzögert.“ Claus Weber (Freie Wähler), Dachauer Bürgermeister.

„Das ist eine große Enttäuschung für München, die Region und ganz Bayern. Natürlich respektiere ich die Entscheidung der Bürger, aber ich sehe die negativen Auswirkungen für die Wirtschaft in der gesamten Region.“ Gerda Hasselfeldt (CSU), Bundestagsabgeordnete.

„Es hat sich wieder einmal auf eindrucksvolle Weise gezeigt, dass der Wille der Bürger tatsächlich etwas bewegen kann, und das, obwohl die Befürworter zuletzt eine übermächtige Kampagne für die dritte Startbahn gefahren haben.“ Wolfgang Götz, SPD-Vorsitzender in Röhrmoos.

„Das Ergebnis hat mich ein bisschen verwundert. Ich hätte nicht gedacht, dass die Münchner, die vom Ausbau nicht direkt betroffen sind, so abstimmen. Vor allem für die Bewohner des nördlichen und westlichen Landkreises Dachau ist es eine gute Entscheidung.“ Bernhard Seidenath, CSU-Landtagsabgeordneter.

„Ich habe am Sonntagabend noch mit meiner Frau eine Flasche Champagner geköpft, und nicht, weil Deutschland im Fußball gewonnen hat. Bei unserer Aktion in München letzte Woche haben wir schon überwiegend positive Reaktionen der Münchner bekommen.“ Walter Hoch, aufgeMUCt-Mitglied aus Weichs; er war vor dem Bürgerentscheid Teilnehmer bei der Aktion „Occupy Staatskanzlei“.

„Ich hoffe, dass die bayerische Staatsregierung dieses Ergebnis respektiert, und zwar auf Dauer. Einen Münchner Paten für die Abstimmung habe ich nicht mehr gefunden, aber es hat ja auch so gereicht. Von meinen Bekannten und Verwandten in München sind die meisten gegen die Startbahn.“ Gundi Weissmüller aus Haimhausen. Wie berichtet, ließ sie sich auf der Internetplattform registrieren, mit deren Hilfe Startbahngegner Abstimmungsberechtigte in München finden konnten.

„Ich glaube nicht, dass der Bürgerentscheid das Aus für immer bedeutet. Denn die Entwicklung bleibt nicht stehen. In ein paar Jahren kommt der Startbahnbau wieder auf den Tisch.“ Dr. Edgar Forster, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Dachauer Stadtrat.

„So große Infrastrukturmaßnahmen werden heutzutage immer sehr kritisch beäugt. Es ist offenbar nicht gelungen, die Münchner von der Notwendigkeit des Startbahnbaus zu überzeugen. Welche Auswirkungen die Entscheidung für den Wirtschaftsraum München haben wird, ist noch nicht absehbar.“ Stefan Kolbe (CSU), Bürgermeister der Gemeinde Karlsfeld.

„Aus meiner Sicht ist das Ergebnis des Bürgerentscheids eine Enttäuschung. Denn ich sehe sie als Fehlentwicklung für den gesamten Wirtschaftsraum München. Eine dritte Startbahn hätte auch für eine Entlastung des Landkreises Dachau gesorgt. Aber der Verteilungseffekt im Flugverkehr, denn wir uns mit dem Ausbau erhofft haben, bleibt jetzt aus.“ Hansjörg Christmann (CSU), Dachauer Landrat.

„Erstens bin ich sehr glücklich, zweitens freue ich mich, dass der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude als ehemaliger Befürworter des Startbahnbaus jetzt gesagt hat, dass das Votum aus dem Bürgerentscheid ohne Wenn und Aber gilt. Darauf müssen wir uns jetzt auch verlassen können.“ Marese Hoffmann, Kreisrätin der Grünen aus Hackermoos (Gemeinde Hebertshausen).

„Unser Gemeinderat hat sich immer gegen den Startbahnbau ausgesprochen, wir begrüßen die Entscheidung also. Aber wir haben nur ein Etappenziel erreicht. Wie es rechtlich weitergehen wird, ist schwer einzuschätzen.“ Peter Felbermeier (CSU), Bürgermeister der Gemeinde Haimhausen.

„Ich war geschockt, denn ich bin für die dritte Startbahn. Hier gilt: Stillstand ist Rückschritt. OB Ude, der erst für den Ausbau war, und seine SPD haben sich davongestohlen. Im Übrigen ist bei 54 Prozent die ganz große Mehrheit nicht zusammengekommen beim Bürgerentscheid.“ Hans-Peter Posch, FDP-Kreisvorsitzender.

 

Bürgerentscheid in München gegen den Bau der 3. Startbahn

 

  • Wir bitten Sie um Unterstützung für die Initiative "Meine Münchner Stimme":

 

  • Die Münchner Bürger können beim BÜRGERENTSCHEID am 17. Juni 2012 den Bau der 3. Startbahn verhindern.

 

  • Die betroffenen Umlandbürger jedoch haben kein Stimmrecht.

 

  • Darum können hier Münchner Ihre Solidarität zeigen und den Betroffenen Ihre "Stimme gegen die 3te Startbahn" versprechen.

 

  • Am 17.6. die 3. Startbahn abwählen! Auch Briefwahl ist möglich.

 

Pressemitteilung Offener Brief an Herrn Dr. Jochen Vogel zur 3. Startbahn

 

ÜWG-Vorsitzender:

Theo Thönnissen

Schrader-Velgen-Weg 1

85778 Haimhausen

Tel.: 08133 92154

Email: Theo.Thoennissen@t-online.de

 

Herrn

Dr. Hans-Jochen Vogel

Stiftsbogen 74

81375 München

 

Offener Brief

 

Sehr geehrter Herr Dr. Vogel.

 

Als Oberbürgermeister von München und später als Bundespolitiker der SPD in diversen Ministerien und Oberbürgermeister von Berlin habe ich Ihren Politstil und Ihre sachliche politische Auseinandersetzung bewundert.

Umso mehr bin ich entsetzt und enttäuscht, dass Sie sich vor den Karren der Befürworter der 3. Start- und Landebahn einspannen lassen und mit gestanzten Sätzen einer Werbeagentur die Bevölkerung für Dumm verkaufen wollen.

Die vorformulierten Aussagen über die Notwendigkeit wirtschaftlichen Wachstums und Entwicklung der Region in Verbindung mit einer Erweiterung des Flughafens spricht aller realistischen Betrachtet hohn.

Die Entscheidung, eine Versiegelung der Fläche in der Größe des Tegernsees für den Ausbau hinzunehmen, beruht auf ein bestelltes Gutachten dessen, Basis-Daten durch die Realität längst überholt sind.

Da werden fragwürdige Prognosen erstellt, die einen Zeitraum bis 2020 abdecken, und als auf Grund der Realität die die Prognosen nicht zu halten sind, werden die Aussagen über die Auslastung des Flughafens mit den vorhandenen Daten einfach bis 2025 verlängert.

Auch die Aussage, der Flughafen ist die Jobmaschine schlechthin, ist nicht haltbar. Die Mitarbeiterzahl des Flughafens nimmt parallel zum Rückgang der Flugbewegungen permanent ab. Zuwachs gibt es nur in den ausgelagerten Bereichen im Niedriglohnsektor, dessen Beschäftigte mit Harz 4 zusätzlich unterstützt werden müssen, um den Unterhalt der Familien zu gewährleisten. Ihr SPD-Herz muss sich gerade bei dieser menschenverachtenden Politik erheben und rebellieren.

Ohne Augenwischerei und ohne Ideologie ist der Ausbau des Flughafens eine Versündigung an die Menschen der Orte und Landkreise und an unsere Natur.

Der Flughafen kann noch auf Jahre hinaus die Nachfrage abdecken, und keiner weiß wie sich die Nachfrage zukünftig entwickelt.

Bitte prüfen Sie Ihren Standpunkt auf Basis der neuesten Daten und Entwicklungen und verhindern Sie den Größenwahn.

 

Mit Vorzüglicher Hochachtung

Theo Thönnissen

OV der ÜWG Haimhausen

Gemeinderatsmitglied.

 

Energieoffensive der ÜWG Haimhausen – Veranstaltung Frühjahr 2012

Die ÜWG (Überparteiliche Wählergemeinschaft) Haimhausen veranstaltete am 11.April 2012 ein Informationsabend unter dem Motto „Energiewende – ohne Windenergie nicht möglich".

Der Referent Herr Werner Zauser, Energie- und Umweltreferent der Gemeinde Mammendorf hat sehr aussagekräftig, kompetent und anschaulich über die Energiewende und den dadurch erforderlichen dezentralen Energiemix berichtet.

Wenn in der Bundesrepublik der Anteil von Atomstrom ca. 22% von der Gesamtstromproduktion beträgt so liegt das Verhältnis in Bayern bei 52%. Es müssen also hier bei uns größere Anstrengungen unternommen werden um, durch einen Energiemix, diesen Ausfall bis zur Abschaltung im Jahre 2022 zu kompensieren.

Um dieses ehrgeiziges Ziel zu erreichen sind mehrere Maßnahmen erforderlich. Durch Energieeinsparung kann ein großer Teil des derzeitigen Energieverbrauchs reduziert werden. Weiter Möglichkeiten bergen der Einsatz der jeweils innovativsten Technologien und die nachhaltige Nutzung aller heimischen Ressourcen.

Dazu stehen uns Sonne, Biomasse, Wasserkraft, Windenergie und Geothermie zur Verfügung. Besonders Windenergie wird in Bayern noch sehr selten genutzt und im Landkreis Dachau und auch in angrenzenden Landkreisen noch gar nicht. Dieses ist sicher nicht nur ein Nachteil kann man doch jetzt die Neueste und Leistungsstarke Technik nutzen. Der bayerische Windatlas zeigt, dass auch im Landkreis Dachau Windgeschwindigkeiten gemessen wurden, die den Einsatz von Windenergieanlagen wirtschaftlich sinnvoll erscheinen lassen.

Der stärkere Einsatz von Windanlage im Zusammenspiel mit den in Bayern weit verbreiteten Solarstromanlagen ist besonders sinnvoll, da sich die beiden Energieformen, bezogen auf den Jahresenergieertrag, hervorragend ergänzen.

Wenn wir in Bayern nicht auf den oben erwähnten dezentralen Energiemix setzen, machen wir uns abhängig von Strom Importen mit den dann notwendigen Stromleitungstrassen.

Seine These zum Schluss seines Vortrags lautete:

„Jedes Land, dass in den nächsten etwa 25-30 Jahren nicht in der Lage ist, sich eigenständig mit regenerativer Energie zu versorgen, wird in seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hinter anderen Länder zurückfallen und sich extrem abhängig machen"!

Die anwesenden Besucher, in der gut besuchten Gaststätte „La Mamma", bedankten sich bei dem Referenten für seine sachliche und fachkundige Ausführung nach der im Anschluss - zum Teil auch kontrovers - geführten Diskussion über das Thema.

Nach dem großen Erfolg unserer Veranstaltungen zum Thema Energie, werden wir von der ÜWG Haimhausen uns bemühen, auch im nächsten Jahr einen fachkundigen Moderator für eine weiteres Zusammentreffen der Haimhauser Bürger zu finden.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die sich an diesem schwierigen Termin (Dortmund - Bayern München) in der Sportgaststätte eingefunden haben.

Theo Thönnissen

Vorsitzender der ÜWG Haimhausen

 

Unsere ÜWG – Gemeinderätin, Angelika Goldfuß, hat sich mal hingesetzt und ein kleines Gedicht zum Flughafenausbau geschrieben.:

 

Startbahn – Wahn

 

Sie zocken und spielen nur auf Rendite,

auch wenn es moralisch sich verbiete.

Sie haben die Mächtigen unter Kontrolle,

der Mensch und die Umwelt spielen keine Rolle.

 

Motto: wenn die auch krepieren,

wichtig ist, wir können kassieren.

Meint Ihr wirklich, wir sind nichts wert,

Ihr seid die Größten und werdet verehrt?

 

Unterstützer und Promis könnten verlieren,

wenn wir ab sofort sie boykottieren.

Hunderte von Generationen haben das Land gehegt und gepflegt,

wo sind die Seelen, die das bewegt?

 

Zählt nur noch Darstellung und Profit,

daneben ist alles andere Shitt?

Diese Denkweise ist menschenverachtend,

weil, nur nach Gewinnmaximierung trachtend.

 

Und gewissenlos Regionen zerstörend,

Egoismus pur, es ist verheerend.

Ausgschamt, ein Wort, das ein Bayer kennt,

eine Folge, wenn die Seele verbrennt.

 

München, unsere Weltstadt mit Gefühl und Herz,

nur eine Behauptung, ein kleiner Scherz?

Das Argument mit den Arbeitsplätzen ist irrelevant,

denn inzwischen ist es jedem bekannt,

 

bezahlt wird nicht einmal der Mindestlohn,

für ein Leben um München der blanke Hohn.

Wirtschaftlich gut ging´s Bayern schon vor F.J.Strauß,

wäre wirklich ohne die dritte Startbahn alles aus?

 

Unserer Region geht es auch mit zwei Bahnen gut,

stoppt den gierigen, größenwahnsinnigen Übermut!

Der Turmbau zu Babel war schon mal das Ende,

Überlegen stärkt das Rückgrat zur Wende!

 

 

Am 17. Juni werden Sie entscheiden,

wie sie aussehen unsere Leiden.

Noch ist es nicht zu spät,

für Münchner Solidarität.

 

Münchner, geht’s zur Abstimmung und helft´s uns am 17. Juni.

 

Angelika Goldfuß

ÜWG Haimhausen

3. Bürgermeisterin

Pressemitteilung der ÜWG Haimhausen April 2012

Widerstand gegen die 3. Start- und Landebahn am „Münchner“ Flughafen.

Befände sich der „Münchner“ Flughafen tatsächlich in der Stadt, müssten wir, Erdinger, Freisinger und Dachauer nicht Widerstand leisten, sondern wären nur zur Solidarität den in München dann betroffenen und leidenden Menschen gegenüber verpflichtet. Wären Sie in diesem Fall solidarisch, dieses vollkommen unsinnige und nur durch Größenwahn zu erklärende Bauprojekt zu verhindern?

Wenn Sie diese Frage mit ja beantworten, haben Sie jedes Recht, alle Bekannte und Freunde, die Sie in München kennen, zu bitten, am 17. Juni zur Abstimmung zu gehen und sich mit den jetzt Betroffenen – uns – zu solidarisieren und mit ihrer Stimmabgabe gegen den Ausbau zu votieren.

Der Entscheid in München ist unsere größte Chance, unsere Lebensqualität zu erhalten und folgende Dinge zu verhindern,: 1,2 Milliarden Euro Steuergelder, bei nach wie vor ungesicherter Finanzierung zu verschleudern, eine massive Zerstörung von Heimat und der Zukunftsfähigkeit unserer Kinder und Enkel, weitere Schaffung von Niedriglohnsektor-Arbeitsplätzen, die niemand braucht, dass Klimaschutz nur als Worthülsen durch die medialen Landschaften brausen, dass es im Norden von München einen Verkehrskollaps ungeahnten Ausmaßes geben wird und, dass wieder einmal die Gruppe der Mächtigen und Profiteure, die sich jetzt mit viel, viel Geld und mittels einer Werbeagentur als Befürworter in die Diskussion einschalten, Erfolg haben.

Ob z.B BMW, der FC. Bayern oder 1860 München Erfolg haben, hängt von ihrer eigenen Leistungsfähigkeit ab, ganz sicher aber nicht von einer unsinnigen 3. Start- und Landebahn.

Die ÜWG Haimhausen ist seit ihrer Neugründung in Haimhausen Motor des Widerstandes gegen diesen nicht notwendigen Flughafenausbau. Seit Februar diesen Jahres haben wir mit der Bürgerinitiative in der Nachbargemeinde Fahrenzhausen eine engere Zusammenarbeit vereinbart.

Gemeinsam mit ihnen haben wir am 24. März im Flughafengelände in München an der Demo unter dem Motto „Lärm macht krank“ teilgenommen. Diese Protestaktion fand am gleichen Tag, zur gleichen Uhrzeit auch in Berlin und am Frankfurter Flughafen statt.

 

Angelika Goldfuß

Theo Thönnissen.

 

Von links nach rechts:

Prof. Dr. Wolfgang Nowak, Theo Thönnissen, Claudia Jung MdL,

Dipl. Ing. Architekt Ralph Bibinger, Eva Gottstein MdL und Gottfried Obermair.

Letzte Änderung: 01. Juli 2016